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August der Starke begrundete den Weltruf der Dresdener Sammlungen; auch heute nimmt Dresden noch einen fuhrenden Platz unter den Kunststadten Europas ein. Die Geschichte der Dresdener Kunstsammlungen reicht bis zum Jahre 1560 zuruck. Damals grundete Kurfurst August die Kunstkammer, die nach den Aussagen zeitgenossischer Schriftsteller bald reicher und grosser war als die Kunstkammern der anderen deutschen Furstenhofe. 150 Jahre spater dann begann August der Starke nach einer Anregung durch seinen Oberhofarchitekten Raymond Le Plat zielbewusst in ganz Europa Kunstwerke oder ganze Sammlungen zu erwerben. In rascher Folge wurden nach 1720 die wichtigsten Dresdener Museen gegrundet. Zuerst die Schausammlung der Schatzkammer: das Grune Gewolbe; darauf folgte unmittelbar die Gemaldegalerie, die durch gro?e Ankaufe in Prag, Paris und Modena schon zur Jahrhundertmitte zu den bedeutendsten Gemaldesammlungen der Welt gehorte. 1754 kam Raffaels "Sixtinische Madonna" aus Piacenza nach Dresden. Johann Joachim Winckelmann ruhmte in diesen Jahren Dresden als die erste Kunststadt des Nordens. Hier, in dieser Stadt, die auch eine grosse Sammlung antiker Kunstwerke besass, konnte er die Anregungen zu seinen Ideen und Schriften erhalten. Die hervorragende Porzellansammlung verdankt den Grundstock ihrer Bestande noch der Leidenschaft Augusts des Starken fur Porzellan. Zur Ausstattung des geplanten Porzellanschlosses hatte er ungeheure Mengen wertvollen ostasiatischen Porzellans zusammengetragen,...

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